Mit seinem zweiten Werk nach dem tollen „Bad Boys“ , dem opulenten Action-Thriller „The Rock“, setzte Regisseur Michael Bay erneut Maßstäbe im Genre. Die Story ist eine innovative Variante der „Stirb langsam“-Erzählweise, wirkt gut ausgearbeitet, packendund selten wirklich unplausibel; sie fesselt den Zuschauer von Anfang an (die geniale Anfangssequenz über die ersten 10 Minuten hat sowieso schon fast Klassiker-Status). Die Darsteller brillieren von Anfang an, vor allem die perfekt ihre Rollen verkörpernden Ed Harris und Sean Connery, die den bemühten Cage oftmals an die Wand zu spielen verstehen. Die Action ist mit zahlreichen schnellen Schnitten und Zeitlupensequenzen atemberaubend, und ab und an gibt es einige amüsante coole Sprüche. Atmosphärisch-überlegen präsentiert sich mal wieder der Syntheziser-/Orchester-Soundtrack von Hans Zimmer, der diesmal von den Kollegen Harry Gregson-Williams und Nick Glennie-Smith unterstützt wurde und ebenfalls die Meßlatte der Actionfilm-Musiken höher schraubte.
Alles in allem haben wir hier also einen spannenden, kurzweiligen Reißer vorliegen, gleichzeitig einen der letzten großen gewaltvollen Hollywood-Actioner, den ich wirklich nur empfehlen kann.