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Ed Harris und sein Team entführen rund 60 Zivilisten auf Alcatraz und fordern Geld für die Familien toter Soldaten. Sie haben mehrere Raketen mit giftigem Nervengas, weswegen der Fachmann Nicolas Cage eingeschaltet wird. Außerdem rekrutiert man nach langen Diskussionen Sean Connery, dem es als einzigem gelungen ist, von Alcatraz zu fliehen.
Die Story ist gut, wenn auch einfach. Zum Ende hin kann starke Spannung aufgebaut werden und auch die Wendungen kommen zur richtigen Zeit und beschleunigen den Film, statt ihn auszubremsen. Die Charaktere sind leider klischeehaft und berechenbar: Der anfangs ängstliche Cage, der sich schließlich doch noch zum Helden mausert, der patriotische Ed Harris (der ja eigentlich alles nur für sein Land tut.....) und der knallharte Sean Connery. Die Beziehungen von Cage zu seiner Verlobten und von Connery zu seiner Tochter hätte man sich auch schenken können, da sie sowiso berechenbar und langweilig sind.
Es gibt, wie sollte es bei Michael Bay auch anders sein, viele Action-Sequenzen, die vor allem am Ende die Spannung stark erhöhen und über den Film richtig dosiert sind. Musik und Kulisse sind wie bei allen Bay-Filmen perfekt.
Die Darstellungen von Sean Connery und von Ed Harris sind sehr gut, Cage wirkt zwischendurch leider stellenweise etwas hektisch.
Zusammenfassend schafft "the rock" es trotz einer recht simplen und übertriebenen Story durch Action-Sequenzen, starke Darsteller und gute Wendungen eine starke Spannung zu erzeugen.

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