Review

The Rock: Michael Bay’s zweiter Film nach „Bad Boys“ ist eine sehr gelungene weitere „Stirb langsam“-Variante.
Ein von der Regierung schwer enttäuschter Ex-Elite-Marine dringt schwer bewaffnet nach Alcatraz vor, nimmt dort 81 zivile Geiseln und möchte 100 Mio. Dollar erpressen, ansonsten würden mit Sarin-Gas bestückte Raketen den Großraum San Francisco in eine Apokalypse verwandeln. Die Regierung schickt einige Elite-Soldaten auf die Insel, um dies zu verhindern...
Natürlich kann man Bay’s Film (wie auch alle seine übrigen) nicht wirklich ernst nehmen. Und wer sich an einigen patriotischen Einschüben stört, wird sicherlich auch nicht gerade an Kritik sparen. Demgegenüber gibt es jedoch reichlich Argumente, die den Film locker in die Oberliga des Action-Kinos der 90er befördern:
1. das Tempo: mit schnellen Schnitten läßt der Film einfach fast überhaupt keine Zeit, dass sich Langeweile breitmacht.
2. die Musik: unterstützt und fördert das Tempo ungemein und zählt für mich zu den besten Scores im Action-Genre!
3. die Darsteller: mit Ed Harris, Nicholas Cage und allen voran Sean Connery (der einer der ausführenden Produzenten war) fantastisch besetzt.
4. die Action: ein Dauerfeuerwerk an spektakulären Szenen, wie z.B. die aufwendige und halsbrecherische City-Verfolgungsjagd oder die zwei großen Shoot-Outs im Duschraum und am Ende.
Alles in allem ist „The Rock“ also ein Film, der sich trotz 131 min. Laufzeit absolut zum mehrmaligen Ansehen lohnt und von den Privatsendern nachts zum Glück auch ungeschnitten ausgestrahlt wird.
9/10

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