Hellraiser: Hellseeker ist die fünfte Fortsetzung von Clive Barkers Hellraiser- Original. Wo Hellraiser: Inferno ja schon bewiesen hat, dass man sich mit Hellraiser- Fortsetzungen nicht auf die alte Hellraisergeschichte berufen muss, hat Rick Bota dies nicht erkannt und leifert mit Hellseeker eine billige Kopie von Inferno ab und somit schon wieder ein unwürdiges Sequel von Clive Barkers Meisterwerk. Dieser Film versucht in die selbe Richtung zu gehen wie Inferno und versucht diesen sogar zu überbieten. Schafft es aber in keinster Weise. Was vielleicht für diesen Film spricht ist, dass die weibliche Hauptdarstellerin aus Hellraiser 1 und 2 wieder hier mitspielt. Gegen die Schauspieler ist hier allerdings nicht zu viel zu sagen. Sie machen ihre Sache zwar alle gut, schaffen es aber nicht dem Film etwas Pepp zu verleihen. Die Musik ist etwas lasch und baut keine Spannung auf. Doug Bradley spielt zwar wieder Pinhead, aber ich glaube, dass Doug Bradley nur noch aus Geldgründen bei den Hellraiserfilmen mitspielt. Die Filme sind alle (außer Teil 1,2 und 5) so dumm und schlecht gemacht. Rick Bota hat versucht Hellseeker unglaublich spannend zu machen, indem er den Film äußerst dunkel macht und nur eine Prise Horror. Hellseeker ist zwar etwas brutaler als Inferno, erreicht aber niemals dessen Spannungsgrad. Originell ist das Ende des Films nicht gerade gemacht, es ist auch sehr enttäuschend. Mit einem Splatterfilm hätte Rick Bota mehr erreicht. Hätte er den Härtegrad noch weiter angekurbelt, dann wäre der Film wesentlich interessanter, aber da dies nicht der Fall ist und Spannung so gut wie nie aufkommt, ist der Film halt schlecht. Mal sehen was mit Deader und Hellworld ist, vielleicht hat Rick Bota diese besser gemacht als Hellseeker, denn der ist nur noch schlecht, aber Doug Bradley ist wie immer nichts Negatives anzuhängen. 2/10 Punkte.