Review

Kirsty und Trevor haben einen Unfall mit ihrem Wagen, bei dem Erstere das Zeitliche segnet. Also vermutlich, denn eine Leiche findet die Polizei nicht. Und Trevor hat Erinnerungslücken. Und Flashbacks. Und so einen komischen Würfel.

Und so laviert sich der sechste Teil der Reihe durch einen ziemlich drögen Plot, die prominent genannte Ashley Laurence aus den ersten beiden Teilen hat dabei nur wenige Szenen. Auch wieder mit dabei ist Doug Bradley als Pinhead und ein paar marginal bebilderte Zenobiten.

Inhaltlich bekommt man ein recht verpuzzeltes Spiel mit der Realität, das lange Zeit nirgendwo hinführt und so mit fortschreitender Zeit immer uninteressanter wirkt. Daran kann auch Dean Winters als Hauptcharakter Trevor nicht viel ändern, ist seine Figur doch ebenso fad. Nach der x-ten Merkwürdigkeit ist die Luft dann aus dem Konstrukt auch mal raus und es plätschert so vor sich hin. Gegen Ende bekommt Pinhead noch pflichtschuldigst einen etwas längeren Auftritt, macht den Erklärbär und nach nicht mal neunzig Minuten ist der Trip dann auch vorbei.

Der geschlagene Bogen zu den Anfängen der Reihe mitsamt der letzten paar Minuten ist dann schon okay, rechtfertigt aber nicht das Rumgeeiere davor, das sich mitunter zieht wie Kaugummi. Ein paar nette Effekte hier und da, doch selbst die wirken erzwungen, damit man „Hellraiser“ darüberschreiben kann. Insgesamt ein recht öder Beitrag zur Reihe und verzichtbar.

Details
Ähnliche Filme