"Hellraiser: Hellseeker" stellt wieder eine Verbindung zu den ersten Teilen her: Kirsty ist wieder da. Allerdings scheidet sie durch einen Autounfall aus dem Leben. Ihr Ehemann Trevor überlebt, kann sich jedoch nicht mehr komplett an seine Vergangenheit erinnern und hat kurze Zeit später einige Visionen. Für den Zuschauer sind diese nicht immer sofort nachzuvollziehen. Trevor fängt jedoch langsam an sich zu erinnern. In diesen Flashbacks sieht man auch Kirsty immer wieder einmal.
Auch wenn der Film vom Aufbau her dem fünftem Streifen "Hellraiser: Inferno" recht ähnlich ist, so gibt es doch ein paar feine Unterschiede. In diesem Streifen verschwimmen gekonnt Realität und Vision miteinader.
Am Ende des Streifens erhält man eine wunderbare Auflösung und der ganze Film setzt sich wie ein Puzzlespiel zusammen. Dafür ist die düstere Atmosphäre leider verloren gegangen. Was geblieben ist, sind die wenigen Bluteffekte und die relativ wenigen Auftritte von Pinhead. Allerdings ist er hier ein paar mal mehr als im fünften Teil zu sehen.
"Hellraiser: Hellseeker" sollten all jene meiden, die an "Hellraiser: Inferno" keinen Spaß hatten. Wer sich jedoch gern auf ein Verwirrspiel einlässt, ist mit diesem Streifen gut beraten.
5 Punkte