5
Man versucht nochmal in den gleichen Gewässern wie Inferno zu schwimmen. Sehr wenig Hellraiser, viel Mystery-Thriller. Allerdings auch schlechter, teils schlechter kopiert. Verwirrender Plot, schlechte Effekte (oft mit peinlichem CGI) die Schauspieler legen in Sachen talentfrei noch mal was drauf. Kirsty aus den ersten beiden Teilen ist wieder mit dabei, hätte man sich aber sparen können. Abermals neue Cenobiten mit noch weniger Screentime. Auch besser so weil die mitlerweile komplett austauschbar aussehen. Der Soundtrack ist wieder schlecht, allerdings besser als der katastrophale Score vom Vorgänger. Alles in allem eine Fortsetzung, die ich nicht brauche. Ideenlos, gorelos und blass.
6
Der harmloseste und schwächste aller HELLRAISER, auch wenn es noch immer genügend drastische Szenen und gelungene Auftritte Pinheads gibt. Die Story hingegen ist im Grunde nur eine leichte Variation des Vorgängers INFERNO, da auch diesmal der Hauptakteur seine "Private Hell" erkunden und für seine Fehler im Leben büßen muss. Dies geschieht in einer absurden und und fast schon kafkaesken Welt der Trostlosigkeit, die ebenfalls wieder ursprünglich nicht für dieses Franchise vorgesehen war, aber von der Filmfirma zwecks Vermarktung so überarbeitet wurde. Da werden gelegentlich Cenobiten eingefügt und zur großen Überraschung kehrt auch noch Heldin Kirsty aus Teil 1 & 2 als reifere Frau mit dem Teufel im Bunde für ein paar gute Momente zurück und schon haben wir einen weiteren HELLRAISER, der die loyalen Fans lockt. 6 von 10.
8
Hellseeker reiht sich nahtlos an den schon bei Inferno eingeschlagenen Weg ein, welcher dem Film gut zu Gesicht steht. Ähnlich wie bei Inferno geht auch dieses Sequel mehr auf die inneren Ängste der jeweiligen Charaktere ein. Die teils morbide und sterile Atmosphäre von Inferno wird beibehalten und die Verschmelzung von Fiktion und Realität finden hier ebenso statt wie einst bei Inferno. Düstere Grundstimmung, gute Darsteller runden einen gelungenen Film ab. Scott Derrickson ging einen neuen Weg mit Inferno, ohne aber den Grundtenor "Hellraiser" zu verlassen, er verleite ihm neue Impulse. Rick Bota setzte dies mit Hellseeker fort und so darf sich jeder Fan, der offen ist für Neuerungen, sich angesprochen fühlen und sich Hellseeker zulegen.
5
Für mich so ähnlich wie "Inferno", da es sich nur um einen Charakter handelt, der auch immer wieder solche Alpträume durchlebt wie schon Craig Sheffer. Da aber der Film mich über die gut 80 Minuten recht gut unterhalten hatte, bin ich eigentlich doch zufrieden mit dem Ergebnis. Pinhead ist leider wirklich nicht oft zu sehen, und auch seine Helfer waren schon in grösserer Zahl vertreten, aber der Ablauf der Geschehnisse ist das zu verkraften. Bekommt eine 5/10