Review

Seeehr seltsam. Ein Oliver-Stone-Film voller typischer Ami-Klischees. Traurig. Optisch natürlich gelungen, weist dieser Film alle unglaubwürdigen Albernheiten auf, die mir an so gut wie jedem ,großen' Hollywoodfilm den Spaß verderben.
Das trifft besonders auf das Ende zu, natürlich gibt's eine pathetische Rede vor'm ach so spannenden Finalspiel, welches, nachdem es kurz für ,unser' Team gar bitter ausgesehen hat, ... Nö, ich verrat' jetz' nix. Auf jeden Fall ham sich alle lieb und sind bessere Menschen geworden. Ein wenig subtiler isses natürlich schon, aber nach den vorhergegangenen zwei Stunden wirkt's einfach nicht glaubwürdig...
Der Rest des Films schwankt zwischen guten bis herausragenden schauspielerischen Leistungen (göttlich: John C. McGinley als schleimiger Reporter) und einem Oliver Stone, der sich nahe an der Grenze zur Selbstparodie befindet... Wer den Kampf OLIVER STONE vs MARTIN SCORSESE bei CELEBRITY DEATHMATCH gesehen hat, kann sich schon ein gutes Bild von einigen Dialogsequenzen bei ANY GIVEN SUNDAY machen...
Alles in allem macht das 5 von 10 Punkten, wohingegen die DVD dank verpatzter Szenen und einer Kinoplakatgalerie mit etwa 2357434 Entwürfen eigentlich 10 Punkte verdient hätte. Leider gibt's auch hier Abzüge, da das Video von HOLEs BE A MAN fehlt, und man dafür zwei mehr als sinnlose Videos von Jamie Foxx bekommt.
Fazit: Film 5/10
DVD 9/10

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