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Geschlechterkampf im Endzeitsetting: Barbie (2023) meets The Sadness (2021). Mit Synthwave-Klängen untermalte Low-Budget-Amateur-Endzeit-Exploitation, in der Männer zu testosterongesteuerten Killern werden, die Femizide begehen. Durch Rückblicke bekommen die Figuren einen Hintergrund, und die dünne Geschichte offenbart sich dem Zuschauer häppchenweise, wodurch das Zuschauerinteresse aufrechterhalten wird. Kurze Laufzeit, hohes Erzähltempo, exzellente Splattereffekte, gekonnter Schnitt, witzige Prämisse und satirischer Gesellschaftskommentar auf patriarchale Machtstrukturen. Aber definitiv mehr Sleaze als Wokeness! Schöner Dialog während der Abtreibung: Frau: „Weißt du, ich hab dir wirklich geglaubt, als du sagtest, du liebst mich.“ Mann: „Falls es dich trösten sollte – ich habe mir auch geglaubt.“ Wirklich toll, was hier mit geringsten Mitteln erreicht wurde! 7/10 zerfetzenden Pimmeln.
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Cumshots, zerplatzende Schädel, keine wirkliche Story, "Schauspieler" und ne Menge Spass dabei. Dieser Film (oder wie auch immer) beinhaltet wesentlich mehr Sperma als jeder politisch korrekte Porno dieser Erde. Ich scheiß hier mal auf meine normale Prozedur und geb gleich Gas. Eine Cronenberg-Shiver-like Seuche macht die Runde und unser Held (naja er stirb zumindest nicht), versucht zu überleben. Fast alle Beteiligten (Biochemiker und Hartz-4-Empfänger gleichermaßen) gehen vor die Hunde (auch GoreHounds genannt). Aber egal, hier geht es um Situations(Splatter) Comedy und um ein geiles Erlebnis. Natürlich gibt es auch "Handlungs" Pausen zwischen den Aktivitäten, aber die kann man locker aufgrund der abgefuckten Dialoge ertragen. Gegen ende gibt es hier mehr Cockshots als Kneeshots in T2. 50% Splatter + 50% anspruchsvolle Ausdrucksweise = 100% KULTTRASH Holt euch ein (besser mehr) Faß Bier und dann viel Spaß.