Review

Grave Encounters ist ein ego-cam-shooter der im Mysterybereich angesiedelt ist. 

zur Handlung: 
Das Kamerateam einer Realityshow untersucht Orte mit mysteriösem Hintergrund(kennt man ja, aber laut der Handlung ist dies die erste Show dieser Art). Der Film zeigt die Aufnahmen der Crew bei ihrem letzten Auftrag.
Ein Irrenhaus, in welchem viele Menschen starben und wo auch ein mad scientist sein Unwesen trieb. Zu Beginn wird sofort klar, das keiner der Beteiligten an das Übernatürliche glaubt und auch das "Medium" nur ein Schauspieler ist. Da wird schon mal der mexikanische Gärtner zu ner Falschaussage bezahlt. Doch schnell(naja fast) kommen die echten Dämonen dem Team näher und vermindern deren Anzahl. 

Inszenierung:
Die Charaktere sind überzeugend, genauso wie die Darsteller der eben Genannten. Die musikalische Untermalung ist minimal gehalten, was zu diesem Genre passt. Der Drehort ((verlassenes Irren(kranken)haus) ist für einen Film dieser Art sehr gut gewählt. Leerstehende Krankenhäuser etc. sind ja immer im Horrorgenre beliebt, aber vor allem in diesem Subgenre kommt das natürlich erst recht (atmosphärisch) zur Geltung. 
Wo es bei "Paranormal Activity" nur eine sich selbst öffnende (und schliessende) Tür gibt und  auch bei den Nachfolgern nur wenig an "graphic Experience" vorhanden ist, zeigt uns dieser Film auch mal etwas an vordergründigem Horror.

Fazit:
Eine Mockumentary Mischung aus "The last Excorsism" und "Paranormal Activity". Gute spannende Unterhaltung a la "Blair Witch"  inkl. der leicht medienkritischen Ansätze von "Cannibal Holocaust(Alan, the camera is running)!"mit nem gut portioniertem  Schuss Grusel alter Schule. In Zukunft gerne mehr davon, auch wenn möglich mit etwas mehr Splatter. Der Anfang scheint gemacht.
Gute Unterhaltung.

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