Review

Dieses Mal will Dr. Evil die Erde mit einem Asteroiden aus purem Gold zerstören und es liegt an Agent Austin Powers dies zu verhindern und seinen entführten Vater Michael Caine zu retten.
Die Story ist ein Zusammenschnitt aus mehreren Kultfilmen, die auf die Schippe genommen werden. Tiefe kommt überhaupt nicht zustande und auch die fatalen logischen Lücken sind wirklich grausam. Die Charaktere sind viel zu schrill und überkonstruiert worden. Alles in allem ist die Story ein Totalausfall.
Der Film beginnt enorm dämlich und dem Zuschauer wird schon einmal das unglaublich niedrige Grund-Niveau offenbart. Der Mittelteil ist stellenweise einigermaßen amüsant, langweilt aber leider auch über einige Passagen. Es ist durchaus mal ganz unterhaltsam, die Filme, die veralbert werden zu erkennen. Das Ende ist kein wirklicher Höhenpunkt und enthält dutzende dämliche Wendungen, die die Story noch weiter verschlechtern.
Der Humor ist leider zum Großteil Slapstick der niveaulosesten Sorte. Die Fäkalwitze und Sexkalauer ziehen das Niveau, wenn überhaupt möglich, noch weiter nach unten und machen es dem Zuschauer wirklich schwer sich beim Ansehen des Films nicht doof vorzukommen. Wenn man geistig auf Durchzug schaltet, kann der Film einigermaßen unterhalten.
Die Kulisse ist ordentlich und liebevoll, die Filmmusik ist wie der ganze Film sehr schrill und nervt. Technisch ist der Film aber alles in allem gut gelungen.
Verglichen mit den ersten beiden Teilen ist dieser Film, meiner Meinung nach der beste der Reihe, aber auch nur, weil man sich nach den schlechten Teilen 1 und 2 mittlerweile an das Niveau gewöhnt hat.
Mike Myers spielt relativ gut und beweist, dass die Rolle des sexbesessenen Agenten seine Paraderolle ist. Beyonce Knowles spielt nicht sonderlich gut, sie wäre besser beim Singen geblieben. Keine Ahnung, welcher Teufel Michael Caine geritten hat, diese Rolle zu übernehmen, denn er ist ein Schatten seiner selbst. Tom Cruise, Gwyneth Paltrow, Kevin Spacey, Danny DeVito, John Travolta, Steven Spielberg, Britney Spears und Ozzy Osbourne haben kurze Gastauftritte.
Zusammenfassend ist "Austin Powers in Goldständer" eine schwache Parodie, die nur stellenweise unterhalten kann und durch niveaulosesten Humor kaum Lacher erzeugt.

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