Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 24.04.2012

Der levelartige Aufbau des Finales inklusive unterschiedlicher, exotischer Gegnertypen dürfte eine ganze Generation von Videospielentwicklern inspiriert haben. Es reicht aber wirklich, diese Ausschnitte isoliert zu betrachten. Der Einstieg in den Komplettfilm ist nahezu katastrophal. Mit peinlichem Resultat hat man versucht, das Gesicht des Doubles zu verbergen, in einer Spiegelszene wird sogar Lees Kopf dilettantisch auf den Double-Körper geschnitten (der sich dabei sogar leicht bewegt, während Lees Kopf still bleibt). Später wird es erträglicher, als das armselige Versteckspiel ein Ende hat und man den Lee-Ersatz auch mal frontal in Gänze zeigt (andererseits: warum dann die ganze Maskerade am Anfang?). Der hat zwar nicht das Geringste mit Lees Mimik oder Bewegungsabläufen gemein, aber so kann man sich immerhin der (schlechten) Illusion hingeben, dass es sich um eine Lee-Interpretation handelt. Ansonsten sind die Motorradszenen das Einzige, was sich neben der letzten halben Stunde noch sehen lassen kann, ohne Schmerzen zu leiden.

*weitere Informationen: siehe Profil

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