kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 21.04.2014
Die Gelegenheit eines schlichten, packenden Dreh-den-Spieß-Thrillers nach Art von "Kopfgeld" wird für die total verkorkste Schnapsidee verraten, dass da unbedingt noch mehr hinter dem Einbruch stecken muss. Gerade weil Nicolas Cage mal wieder ordentlich überzieht und nicht selten an seine "8MM"-Performance erinnert, wäre es sinnvoll gewesen, den Versagervater einfach mal schnörkellos zurückschlagen zu lassen, so wie es sich anfangs eben auch abzeichnet. Doch dann kommen ja die Rückblenden, die Verzweigungen, die Verbindungen... und plötzlich ist "Trespass" ein einziger, völlig uninteressanter Drehbuchquark, und man wünschte, die jeweiligen Figuren hätten ihre Geheimnisse alle für sich behalten und sich wie anständige Invasoren und Invadierte verhalten. Denn um anspruchslose Rachephantasien zu bedienen, reicht die Charakterausarbeitung aus, alles darüber hinaus ist verschenkte Zeit.
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