Review

Maria ist traurig, denn Maria lebt allein mit Ihrem Dad in einer Villa (vermutlich in Frankreich am Meer) und bedauert, dass ihre Schwester Kira vor einem Jahr abgehauen ist und sich seitdem nicht mehr gemeldet hat. Als Kira dann plötzlich auftaucht und erzählt, dass sie auf der Straße gelebt hat und viel durchmachen musste sind alle happy. Doch in derselben Nacht kommen zwei junge Psychopathen ins Haus und fangen an, die Familie bestialisch zu quälen.

Ich bin ja immer gern dafür zu haben, wenn mutige deutsche Regisseure mal etwas jenseits von den seichten TV-Komödien abdrehen. Aber wenn so etwas wie "Schlaraffenhaus" heraus kommt, kann man es auch gleich sein lassen.

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, der Film ist von vorne bis hinten in jeder Pore abgrundtief schlecht. Die Darsteller: Unter Barbara Salesch-Laiendarstellerniveau - Ihre Rollen, die sie im Film verkörpern: Hirnrissig - Die Dialoge: Zum Davonlaufen.
Es bringt eben nichts (und da scheitern viele Regisseure dran) wenn man eine triste Story mit "Helden"-Charakteren verpackt, die einem am Arsch vorbeigehen. So kommt keine Spannung auf und mitfühlen ist auch nicht drin. Den Vogel abschießen tut dann aber die blonde Psychopathin. Ihre Rolle ist so dermaßen overacted, dass man diesen Film schon als reinen Trash durchgehen lassen kann, wenn die Dialoge nicht so grausam wären und seelische und körperliche Schmerzen verursachen.

Zu erwähnen sei noch, dass die deutsche Fassung nahezu in jeder expliziten Gewaltdarstellung geschnitten wurde (gefühltes FSK 12-Niveau), was den Hahn aber auch nicht fett macht. Genau wie bei "Neighbour", den ich mir aus Österreich besorgt habe (und von mir eine 1/10 bekam), bringt es eben nichts, ein paar Minuten für Gorebauern einzufügen, wenn der Rest derb abstinkt - jedoch ist "Neighbour" mit diesem Schund verglichen Oscarreif.

Einer der schlechtesten fünf Filme, die ich 2011 gesehen habe - und das Jahr war echt mies.

Ob Cut oder Uncut, ist in diesem Fall Latte:

1/10

Details
Ähnliche Filme