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8

Ziemlich heftiger Tobak diese Hommage an das Grindhouse-Kino. Schon die ersten paar Minuten, in denen sich der unglaublich widerliche Serienkiller an einer zerstückelten Männerleiche vergeht und wir minderjährigen Stricherjungen bei ihrem Job zusehen "dürfen", sind happig. Nicht ganz die übliche Troma-Kost. Aufgrund der Freizügigkeit, der geballten politischen Unkorrektheit (z.B. die gotteslästerliche Predigt des Priesters!) und Verrücktheit passt das Ding dann irgendwie doch perfekt zum Programm der schrillen Filmcompany und erweist sich sogar als eins ihrer Juwelen! Das Teil hat aber auch eine Energie! Und ein Gefühl fürs Timing. Auch der Szenenaufbau stimmt stets. Lloyd Kaufman als Gott ist auch ein Knaller. Lediglich der Fake Trailer zu einem SciFi-Flick und die Höllenszenen fallen qualitativ erheblich ab und schauen extrem billig aus.

6

Leider konnte Father's Day im Vergleich zu großartigen Troma Filmen wie Combat Shock oder Toxic Avenger nicht mithalten. Die Story ist sehr banal und nicht gerade ausgefeilt und von den Gore Effekten hätte man auch mehr erwarten können. Zudem wirkt der Film durch seinen dreckigen Touch mehr wie ein Grindhouse Film und die gewollten oder auch nicht gewollten 24 Frames Kinoruckler fangen nach spätestens 15 Min. tierisch an zu nerven. Nur im letzten Drittel konnte der Film überzeugen, das dort endlich wieder das gute alte Troma Feeling aufkam. Zugegeben, der Soundtrack ist recht gut und die deutsche Synchro ist nicht wirklich schlecht, machen aber die Defizite des Films leider nicht wett. Man kann nur hoffen, dass Troma irgendwann mal wieder zur alten Stärke zurückfindet. Wirklich sehr Schade, denn der Film hätte durchaus Potenzial, so bleiben untern Strich gerade einmal 6/10 Pkt.

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