Review

Kurze Beschreibung des Anfangs, könnte als >Spoiler< gewertet werden!

Der Film beginnt im Jahre 1986 mit einem etwas älteren Herren der Holz hackt und nach einem "Schlückchen" Klaren einen kleinen Hasen entdeckt. Bei näherer Betrachtung findet er heraus, dass der Hase ziemlich gefährlich ist. Er stirbt kurz nach der Attacke.
Nach dem Vorspan gehts in der heutigen Zeit (2011) weiter, wir sehen den Hauptdarsteller Miro mit seiner schicken namenlosen Freundin  schlafen. So kommt der etwas schüchtern wirkende Jari nicht an die benötigten Autoschlüssel, was zu einem Streit zwischen ihm und Olle führt. Eigentlich wollten die  beiden nämlich auf eine Hundeausstellung, bräuchten dafür allerdings den Schlüssel. Olle will, dass Jari den Schlüssel schnell holt, da er nicht möchte, dass Miro und seine Freundin mitkommen. Nun hört man sie leider im Hintergrund schon kommen, so dass es wohl zu spät ist.
Während der Fahrt tauschen Miro und seine Freundin weiterhin viele Liebkosungen aus und werden dabei von Jari gestört. Olle erzählt, dass seine Schwester Kleidung designed auf der schemenhafte Vaginas abgebildet sind was eher spöttisch zur Kentniss genommen wird. Schließlich stoßen sie auf der Straße auf den Bunny, der hinter allem her ist, was nach Vagina riecht, aussieht oder nur irgendwie daran erinnert. Auffallend ist sein riesiges Glied.

Die Story ist zwar ungewöhnlich, aber dennoch simpel gestrickt. Das ist völlig Ok denn nach dem Anfang gehts direkt splattrig weiter. Man darf kein Splatterfest erwarten, aber ein paar Effekte sind drin. Der Film lebt mehr von der Verbindung der Splatterelemente mit lustigen Einfällen, die, falls man der Art Humor etwas abgewinnen kann, durchaus zu unterhalten wissen. Es handelt sich nur um einen Kurzfilm ein paar finnischer Filmstudenten, und dafür ist alles sehr solide. Das Bild wurde mit anständigen Kameras geschossen, die Promo DVD liefert ein klares Bild, der Schnitt und die Einstellungen sind gut gewählt worden und die Soundtechnik ist sehr solide. Die Splattereffekte sind im manuellen Bereich zwischen Ok bis grottig, was bei einem eher auf Humor aufbauenden Film auch vollkommen in Ordnung ist. Leider wurde wohl After Effects für einige Effekte genutzt. Die Schauspielerische Leistung ist ebenfalls Ok, der Dialog zwischen Jari und Olle wirkt allerdings sehr hölzern.

Insgesamt eine solide Nummer, die für 18 Minuten durchaus zu unterhalten weiß. Daher gibts 8/10 Punkte und einen klaren Tipp für Leute, die die Art Humor zu schätzen wissen, den man bei einem Film mit einen Riesenpenishasen erwarten würde.

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