The Big Boss, das sagenumwobene Meisterwerk mit Bruce Lee.
Die Story ist wieder typisch Cheng Li (Lee) fängt einen Job in der Eisfabrik an.
In der Fabrik verschwinden von Zeit zur Zeit Arbeiter und alle die nach ihnen beim „Big Boss“ fragen auch.
Nur langsam lüftet sich das Geheimnis...
Bruce Lee in seiner ersten großen Rolle.
Wer einen Film erwartet in dem Lee von der ersten Minute an kämpft hat sich geirrt.
Lee beginnt erst ab der Mitte des Filmes an zukämpfen, aber entschädigt einen dann, dass man gewartet hat.
Schon der erste Kampf mit Lee ist super in Szene gesetzt, als er die Handlanger des Bosse vermöbelt.
So geht es auch weiter alle Kämpfe sind wunderbar umgesetzt und neben den „normalen“ Kämpfen in Lee Filmen, bekommen wir hier auch einige Flugeinlagen zusehen.
Gerade der Kampf gegen den „Big Boss“ wimmelt von Flugeinlagen.
Das Ganze ist aber nicht nur gefüllt mit wunderbaren waffenlosen Kämpfen, sondern auch mit Messer Kämpfen, die ja eigentlich Lee untypisch sind.
So bleibt das ganze auch nicht unblutig.
In Sachen Blut, ist es sicher der blutigste Lee Film, neben dem „Fingerfinale“ gibt es noch etliche Stichwaffenwunden.
Vor allem die Szene in der James Tien und sein Freund auf dem Anwesen des „Big Boss“ kämpfen, verdeutlich dies.
Es hält sich immer noch der Mythos um die „Säge- Szene“, die wir wohl nie zu Gesicht bekommen werden.
Sie verrottet bestimmt in irgendeiner Ecke, in irgendeinem Hongkonger Lagerhaus...
Neben der Sage um die Säge gibt es hier auch die einzige Bettszene mit Lee, nun ja er sollte beim Kämpfen bleiben ;).
Leider hatte man nur ein kleines Budget, was man vor allem an den Kulissen merkt und den Film auch ein bisschen an Atmosphäre beraubt.
Neben den anderen Lee Filmen, wird „Die Todesfaust des Cheng Li“ sicher immer im Ruckstand bleiben, gerade im Vergleich mit „Fist of Fury“ (meiner Meinung nach Lees Bester).
Fazit: Guter Auftakt einer Legende.