Review

Killer Elite ist durchwachsener Streifen, der es final nur zum Durchschnitt schafft. Was ägert, ist dass der Film nicht ein ständiges Niveau von Anfang bis Ende hält, sondern langweilige Passagen im Mittelteil, spannende und gut inszenierte Action gegen Ende und einen angenehmen Auftakt hat. Es ägert, weil man sieht was hätte aus dem Film gemacht werden können. Das Problem ist, dass  Killer-Elite es nicht schafft sich zu entscheiden. Mal Thriller, mal Action, dann noch eine seichte Liebesgeschichte und natürlich soll alles auf einer wahren Gegebenheit beruhen.
Schauspielerisch wird alles richtig gemacht, De Niro gefällt und Clive Owen sticht hervor, Statham bleibt gewohnt solide und erreicht den Zuschauer in seinen Actionszenen.
Was dem Film massiv fehlt, ist Spannung. Dieser Mangel kommt hauptsächlich durch die unausgegoreren Figuren zustande, welche erstmal viel zu viele sind und deshalb teilweise zum Kanonenfutter degradiert werden und bei der Intensivität des Themas nicht richtig ausgeleuchtet werden. Deshalb interessieren die trivialen Dialoge nicht besonders und es kommt Langeweile auf.
Mit Sicherheit hätte dem Film eine Kürzung um ca 20 Minuten gut getan.
Was gefällt ist die gezeigte "Old-School"-Action, die Verfolgungsjagden und Fights sind schön und spannend choreographiert, aber rar und retten den Film  nicht übern Durchschnitt.
6 von 10 Punkten

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