KILLER ELITE beruht auf dem umstrittenen Buch "The Feather Men" von Sir Ranulph Fiennes und dies wiederum auf wahren Ereignissen. Fiennes hat auch beim britischen Geheimdienst SAS gedient und ist tatsächlich ein entfernter Verwandter des bekannten Schauspielers Ralph Fiennes. Filmisch erwartet den interessierten Seher eine Starbesetzung in einem knallharten und schnellen Action-Streifen in dem Jason Statham erneut seine Action-Fähigkeiten unter Beweis stellt und ein weiteres Argument liefert irgendwann Bruce Willis zu beerben. Allerdings gibt es einige u.g. Punkte die KILLER ELITE vor einer höheren Bewertung bewahren.
Kurz zur Story ohne etwas zu verraten (OHNE SPOILER!): Danny (Jason Statham) ist ein Profi-Killer und Hunter (Robert DeNiro) sein Mentor. Ein Scheich kidnapped Hunter um Danny für die Ermordung von britischen Geheimdienstagenten des SAS zu gewinnen. Es beginnt ein gnadenloser Wettkampf um Leben und Tod…es war klar, dass Robert DeNiro jetzt nicht eine volle screen-time hat und auch, dass seine Person nur einen guten Kultfaktor für den Film liefert. Das tut er aber erfolgreich, und es amüsiert seinen Sprüchen zu folgen und auch körperlich kann noch gut mithalten.
KILLER ELITE wirkt mit seinen rund 2 Stunden etwas zu lang und überraschende Wendungen sind keine zu finden. Zudem ist die Story im Nachhinein doch sehr einfach gestrickt und das Genre “Thriller“ ist bei dem sehr actionbetonten Streifen sehr klein geschrieben. Allerdings sind die Kampf- und Actionszenen kompromisslos und sehr kreativ und rechtfertigen die FSK 16. Bei den Verfolgungsjagden wurde an nichts gespart sowie die zeitgemäße Ausstattung des Film ist top. Somit kann KILLER ELITE für Action- und Statham Fans durchaus empfohlen werden auch wenn er kein Klassiker-Potential hat.
6/10 Leguanen....äh,....Punkten