Anfangs war ich etwas enttäuscht von "Wheels On Meals", da es nur relativ wenig Fights gibt, dafür aber umso mehr Slapstickszenen. Diese Mischung ist in anderen Jackie Chan-Filmen besser, doch spätestens wenn sich Jackie und Yuen mit Samo zusammentun, um Sylvia aus den Klauen ihrer Entführer zu befreien, geht so richtig die Post ab und es gibt richtig gute Kämpfe zu sehen.
Story:
Privatdetektiv Moby (Samo Hung)soll die Millionärstochter Sylvia aufspüren. Die hat sich auf der Flucht vor ihrem brutalen Onkel, der sich das Familienerbe unrechtmäßig unter den Nagel reissen will, nach Barcelona abgesetzt. Doch Sylvia begnügt sich nicht mit Millionen und klaut auch noch, was das Zeug hält, was sie noch mehr in unangenehme Situationen bringt. Unterstützung bekommt sie von den Köchen Thomas (Jackie Chan) und David (Yuen Biao), die eine fahrende Imbissbude betreiben und Sylvia bei sich aufnehmen. Am nächsten Morgen müssen sie feststellen, dass sie um fast ihr gesamten Vermögen erleichtert wurden. Natürlich wollen sie Sylvia finden und zur Rede stellen, doch wie es der Zufall will, kommen dabei nicht nur Moby und Sylvia in die Quere, sondern auch der Schlägertruppe des Barons, der Sylvia schließlich noch kidnappt. Eher widerwillig raufen sich die 3 zusammen und befreien Sylvia in einer atemberaubenden Rettungsaktion...
Fazit: Zwar definitiv nicht der beste Jackie Chan-Film (wegen des aus meiner Sicht zu geringen Kampf-Anteils bis zum Ende des Films), aber dennoch sehr unterhaltsam. 7 Punkte für den übermäßig slapsticklastigen Hauptteil, 10 Punkte für den furiosen, kampfgeladenen Showdown, macht runde 8 Punkte.
8 von 10 Punkten