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Eine Art Zeitkapsel und mir gefallen zumindest die grobkörnigen Super-8-Bilder von den schönen Landschaften. Sonst hat der ziellose, handlungsarme Film absolut nichts zu bieten und ist so planlos wie einer der vielen zugedröhnten Hippies, die in ihm vorkommen. Obwohl die Blumenkinder doch für freie Liebe und Anti-Establishment standen, gibt man sich erstaunlich prüde. Bei den (überraschend langweilig und unspektakulär umgesetzten) Acid-Trips stellt sich zudem die Frage, ob das nun eine Warnung vor Drogenkonsum sein soll, der Protagonist einfach nur mit viel Pech schlechten Stoff erwischt hat oder die Halluzinationen gar nicht verteufelt, ja einfach nur so hingenommen werden sollen. Wenn Leute offenbar selber so vollgetankt sind wie die Szene von jungen Menschen, die sie zu porträtieren versuchen, dann kommt sowas bei rum. Unsehenswert.