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8

Wollte mir No Man`s Land eigentlich nicht anschauen, da ich durch die amerikanischen Kriegspropaganda-Movies gegenüber diesem Genre eigentlich voreingenommen bin. Doch vom ersten Augenblick an hat mich dieses Movie gefesselt. Selten wurde mit dem Thema Krieg, dessen Grausamkeiten und dem Schicksal der Menschen so emotionslos umgegangen. Die Story erzählt von einem Bosnier, der aus seinem Versteck zusieht wie ein anderer vermeintlich totgeglaubten Bosnier auf eine Tretmine gelegt wird, und einem Serben, der frisch in die Armee eingezogen wurde und zufällig ebenfalls Zeuge dieses Vorfalls wird. Eine einfache Handlung, die aber immer komplexer und verstrickter wird, da sich auch die Kriegsgegner und die Unifor und zuletzt noch die Medien in dieses Geschehen verstrickt werden. 8 von 10 Punkten

9

Der Film besticht weniger durch großartige Spezialeffekte, noch durch bekannte Schauspieler. Die wahre Stärke des Films liegt im Drehbuch: Die Situation der 3 verfeindeten Männer, die nur durch den Umstand, dass einer von ihnen auf einer Springmine liegt und nicht aufstehen darf, in einem Schützengraben zusammengehalten werden, ist fürwahr grotesk. Auch das Eingreifen der UNPROFOR und das Auftreten der Jounalisten erscheint wenig realistisch, verstärkt jedoch den Satirecharakter des Films. Ein interessanter Film gegen den Krieg! 9/10

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