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Da muss man ein Faible für K-Pop haben. Befremdlich sind für uns auch die Schönheitsideale: bleich, kleinmädchenhaft und plärrend. Interessanter sind da schon die Einblicke in die südkoreanische Musikindustrie, die sich gar nicht so sehr von unserer unterscheidet: Es ist alles mehr Schein als Sein, ein knallharte Management verlangt absolute Perfektion, es gibt viel Missgunst und es gilt, die Horden von kreischenden Fans stets zufriedenzustellen. Der Film ist erwartungsgemäß sehr Gesangs-, Tanz- und Girlie-lastig. Zum Glück kommt bei all dem bonbonfarbenen Kitsch der Horror nicht zu kurz. So richtig umwerfend ist der aber auch nicht: Ein verfluchter Song zieht seine RINGU-artigen Kresie und das gruselige Geistermädchen vom Dienst hat diesmal halt weißes anstatt schwarzes Haar. Das CARRIE-ähnliche Finale hätte außerdem gerne noch blutiger und drastischer ausfallen dürfen.

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