Review

Iain Sofley’s Film „Hackers“ verspricht von dem Inhalt her ein interessanter Film zu sein. Doch diesem Anspruch wird er nicht ganz gerecht.
Die ganze Handlung mitsamt den Charakteren und Dialogen ist irgendwie total abstrakt. Der Regisseur will uns weismachen, das 4 jugendliche Hacker es schaffen, sich in eine große Firma einzuklinken und Daten zu stehlen bzw. Viren einzuspielen. Noch dazu ist der Administrator der Firma selbst ein großer Hacker und speist in seine Firma ebenfalls einen Virus ein, um die Schuld dann den jungen Hackern in die Schuhe zu schieben. Einerseits werden die Jugendlichen so dargestellt wie normale Jugendliche halt sind, auf der anderen Seite bedienen sie Computer so als könnte man meinen, sie hätten 50 Jahre lang auf sämtlichen Gebieten der Computertechnik Erfahrung sammeln können. Es passt irgendwie nichts richtig zusammen. Dazu werden dann anstatt der normalen Arbeitsoberflächen von Computern uns vom Regisseur immer dann, wenn der Computer zum Einsatz kommt, Cyberspaceartige Aufnahmen präsentiert, die stark an den Film „Tron“ erinnern, aber diesem keinesfalls das Wasser reichen können und den Film dann noch abstrakter und unwirklicher erscheinen lassen, als er sowieso schon wirkt.
Ich kann diesem Film nicht wirklich was abgewinnen, es ist zwar nicht so als könnte man sagen der Film wäre nicht auf irgendeine Weise unterhaltend, aber irgendwie kommt das richtige „Feeling“ in diesem Film nicht rüber. Die Atmosphäre passt nicht, Spannung kommt nur selten auf, der ganze Film spielt nur so vor sich hin...
Kann man sich mal anschauen, muss man aber definitiv nicht gesehen haben.

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