Review

Ein anspruchsloser Horrorfilm zu Silvester, um etwas anspruchsvollere Filme angenehm zu durchbrechen. Dafür reicht Final Destination 5. Zu mehr leider aber auch. Gleich zu Beginn wurde ich bitter enttäuscht, denn die CGI-Effekte auf der Brücke sahen dermaßen billig aus, dass ich das Schlimmste erwartet habe. Und das wurde zum großen Teil auch erfüllt. Die Darsteller sind teilweise unter Slasher-Niveau, was auch an den grottenschlechten Dialogen liegt. Eine Story ist kaum vorhanden. Und da die Serie immer wieder um dasselbe Thema kreist, ist es schwierig, Spannung aufzubauen und die Tode effektvoll oder überraschend zu inszenieren. Das gelang eigentlich nur in der Turnhallenszene, die mich schon zusammenzucken ließ, denn dieser Tod war wirklich fies. Auch die Sequenz in der Augenklinik hatte durchaus "Charme". Ansonsten plätschert der Film vor sich hin und weiß nicht mitzureißen. Lediglich der kurze Moment des Todes hat was für sich, ansonsten bietet der Film austauschbare Einheitskost. Nur das Ende fand ich wirklich schön gemacht. Die Idee, den Schluss des fünften Teils an den ersten anzuknüpfen fand ich in Zeiten der Prequelfluten sehr überraschend, weil dies völlig unerwartet kam.

Fazit: Einfache, zum großen Teil langweilige "Horrorkost", fast gänzlich ohne Gruselfaktor und zu vorhersehbar. Lediglich das Ende und die Turnhallenszene fand ich überzeugend, weil sie überraschten. Ansonsten kann man den Film auch im Regal stehen lassen, denn er bietet weder gute Schauspieler, noch individuelle Figuren oder eine interessante Rahmenhandlung.

Abgerundete 2,5/10

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