Final Destination 5(2011)
Unverbesserlich. Zwei Sonntage im Monat gibt es feine Rouladen bei Oma. Dazu werden meist gelbe Klöße, handgemacht, und natürlich Rotkraut, tiefgefroren greicht. Dieses Ritual funktioniert seit Jahren, einfach weil sie es am besten kocht und man wunderbare Erinnerungen damit verbindet.
So ähnlich funktionieren erfolgreiche Horrorfilmreihen seit Jahrzehnten...immer nach dem gleichen Rezept. Weicht man von dieser Mixtur innerhalb dieses Rituals ab, schmeckt entweder das Essen komisch oder die Filme machen weniger Spaß...mit grauen erinnere ich mich an den Lachsfilet-Sonntag bei den Großeltern oder, um beim Thema zu bleiben, an Halloween 3, Jason goes to Hell, Jason X, Nightmare 6 oder Saw 7.
Fianl Destination schmeckt eigentlich immer. Großes Anfangsdesaster, eine Gruppe Jugendliche entweicht dabei Gevatter Tod und wird von selbigen den Rest des Filmes heimgesucht.
Das hat vier Filme lang wunderbar funktioniert, sofern man viel schwarzen Humor mitgebracht hat. Bei Teil 3 & 4 waren zwar die Figuren etwas zu flach...egal...gute Party-Splatter sind sie nach wie vor.
Teil fünf, ist neben dem ersten, der beste Film der Reihe. Grotesk, unterhaltsam, actionreich und sehr packend. Hier hat man alles richtig gemacht und sogar die Figuren passen gut. Dazu kommen endlich perfekte CGi-Effekte und ein Twist, der jeden schmunzeln lassen dürfte...ich fand ihn klasse.
8/10