In einem heruntergekommen Stadtteil gibt es ein altes Theater und dieses zieht die Aufmerksamkeit von Penny auf sich, einer jungen Frau die direkt gegenüber dem Theater wohnt. Eines Abends scheint es geöffnet zu sein und sie wagt sich in die Spielstätte. Hier trifft sie auf die Puppe Peg Poett und diese führt sie durch die letzte Vorstellung ihres Lebens, denn die Geschichten bekommt niemand umsonst erzählt.
Wirklich gute Anthologie Filme sind rar gesät aber zumindest in den ersten vier der sechs Episoden schien Theatre Bizarre das ändern zu wollen. Eingerahmt wird das Ganze von dem titelgebenden Theater, das seine besten Zeiten definitiv hinter sich hat. Doch außer Udo Kier in Marionetten Make-up bietet die Rahmenhandlung außer einem recht müden Twist auch nicht allzu viel.
Die kleinen nachfolgenden Geschichten sind dabei zumindest sehr abwechslungsreich. Die Themen gehen querbeet vom Lovecraft inspirierten Horror bis hin zur einfachen Unterhaltung einer Mutter und ihrer Tochter über den Tod nach einem Motorradunfall. Im Grunde sind es sogar eher die einfachen Geschichten wie "I love you" oder "Accident" die am meisten im Gedächtnis haften bleiben, während gegen Ende mit "Vision stains" qualitativ bereits der Abspann beginnt und mit "Sweets" sich den einzigen Totalflop leistet.
So bleibt ein doch eher durchwachsener Eindruck, aber das ist ja auch ein Vorteil der Episodenfilme. Wenn einem die Geschichte nicht gefallen sollte kann man schnell zur nächsten fast forwarden.
6/10