Review

Roboter haben lange Arme!

Eine Reihe von Robotern mit ausfahrbaren Armen (?!) wird durch eine Sexdroge (?!?) zur Gefahr für das New York City der Zukunft - und ein muskulöser Callboy muss dieser cyborgigen Gaunergang nun entgegentreten. Meist in seiner weißen Ungerbutz… Jup… Was ein schräges Fest das ist… 

„Duran Duran“-Video oder „Blade Runner“-Ripoff?!

„Mutant Hunt“ ist ein Fehltritt in jeder Form. Und sau spaßig in einigen Phasen obendrauf. Seine Mode ist grässlich, seine Schauspieler wirken steif, die Kamera rekordverdächtig statisch, New York gespenstig leer. Wie ein Musikvideo aus einer Paralleldimension, wie eine C-Movie-Kopie, wie ein Lehrvideo der Sorte „So macht man's nicht!“. Definitiv auf mindestens halbem Weg zu „so bad it's good“. Bei nicht wenigen Dingen glaubt man seinen Augen kaum. Sinn macht hier nichts, ernst nehmen kann ich das beim besten Willen nicht, Synthies klangen selten blecherner. „Mutant Hunt“ lebt komplett in seiner eigenen Welt - und das ist im Grunde gut so und seine größte Stärke. Als ob seine bösen Roboter den Film zudem selbst erdacht, geschrieben, gedreht und auf die zitternden Beine gestellt hätten. Wie ein filmgewordener Kurzschluss. Das wirkt irgendwie alles wenig menschlich, sehr merkwürdig und off. Und wie gesagt gerade deswegen ist’s ein Original trotz all seiner geklauten Komponenten. Den kann oder sollte - nein muss! - man sich schönsaufen. Und zwar mit Schmackes wie seine Cyborgs grenzgenial ein unschuldiges Regal klein handkanten… Ich kann nicht mehr :D.

Go-Go-Gadget-Armee goes Vollbluttrash

Fazit: teilweise ein absolutes Trashfest. Bizarr daneben. Anders schlecht. Fun. Ein porentief unfähiger und unförmiger Film. Nicht weit weg von sowas wie „Samurai Cop“… Teils aber selbst mit dem „Worst of the Worst“-Faktor nicht mehr zu retten… Aber diese Balance kann von Abend zu Abend, von Bier zu Bier, von Zuschauer zu Zuschauer ja bekanntlich sehr variieren. In jedem Fall eine Wundertüte des schlechten Geschmacks.

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