Review

Bei diesen Conan handelt es sich eher um ein Action Spektakel als einem Fantasyfilm. Die meiste Zeit sieht man den Helden gegen Gegnerhorden kämpfen. Dabei geht er ziemlich skrupellos vor, was den Helden nicht gerade sympathischer macht.

Ärgerlich finde ich auch, dass dieser Conan weitestgehend ein Einzelkämpfer ist. In den alten Filmen ging es meist als Team mit einer Kampfamazone, einem Dieb und einem Magier gegen das Böse. Der neue Conan hat zwar auch zeitweise immer mal wieder einen Begleiter, aber wenn es zum Kampf kommt, dann steht der Barbar meist allein seinen Gegnern gegenüber.

Was vor allem den ersten Conan Film ausgezeichnet hat, war seine ausgezeichnete Filmmusik. Was einem hier geboten wird, taugt nicht viel. Auch deshalb kommt kaum Stimmung auf.

Bei diesem Film bekommt man auch wohl was nie dagewesenes geboten: Ein Zauberer der im Kampf nicht zaubert. Tja, was soll man dazu noch sagen.

Positiv ist, dass der Film recht unterhaltsam ist. Die Optik des Films ist top. Es gibt immer was zu sehen; es passiert immer etwas. Auch der neue Conan Darsteller kann optisch als Barbar überzeugen. Dass er leicht unsympathisch wirkt, liegt dann eher am Drehbuch als am Schauspieler.

Fazit: Hätte man etwas mehr Geld in die Fantasygeschichte und die Filmmusik gesteckt als das Geld in zu vielen Action Szenen zu verbraten, dann wäre das Ganze vielleicht was geworden.

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