Alle Kurzkommentare


6

Conan, der auf dem Schlachtfeld geboren wurde, wächst bei einem cimmerischen Barbarenstamm auf. Als der Krieger Khalar Zym, mit seinem Heer, Conan's Dorf überfällt und seinen Vater tötet, schwört der junge Krieger Rache… Die Neuverfilmung von Robert E. Howards Conan ist recht gut gelungen. Aber zuerst muß man Schwarzenegger vergessen, der mit dieser Rolle fest verbunden ist. Jedoch entspricht Jason Momoa recht genau der optischen Beschreibung von Conan aus den Romanen. Optisch ist der Film gut gelungen und Howards Fantasywelt wird gut umgesetzt. Es gibt reichlich Action- und viele Kampfszenen zu bewundern, die oft sehr blutig ausfallen. Die Geschichte des Films ist etwas dünn und er ist sicher keine anspruchsvolle Unterhaltung, aber dafür macht er durchaus Spaß. Wer auf einen anspruchslosen, blutigen Barbaren Actionstreifen steht, ist mit Conan gut bedient. Alle anderen machen besser einen Bogen um den Film. Von mir gibt es 6 von 10 Punkten

3

kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 31.03.2012 Wie eigentlich das meiste von unserem Exportschlager ein ziemlicher Reinfall. Nichts gegen Mamoa, aber er agiert da in einer Zirkuswelt, in der frisch geborene Babys auch mal mitten in der Schlacht vom Papi in die Luft gehalten werden, nur weil's grad dufte aussieht. Und so folgt auch vieles andere dem Gesetz der Freakyness - Hauptsache, schön bunt und überdreht. Profitieren können davon einzig die nett anzuschauenden Locations; ein Desaster sind vor allem die Gegnerbanden, von den Fußsoldaten über die Semi-Final-Bossbitch (da gefielen Neil Marshalls Kampfamazonen aus "Centurion" und "Doomsday" noch besser, Grace Jones in "Conan der Zerstörer" sowieso) bis zum Obermacker alle vom Overactingvirus befallen, das vor James Eral Jones' Antlitz im gleißenden Licht zu glühender Kohle pulverisiert wird. *weitere Informationen: siehe Profil

6

Das ist wieder so ein Fall, wo ein Remake überhaupt nicht nötig gewesen wäre und wo das gierige Hollywood abgestraft wurde, indem die Neuinterpretation finanziell auf die Schnauze fiel. Nur für sich betrachtet ist das sich fast mehr an Zack Synders 300 orientierende Geschnetzel mit seinen beliebig austauschbaren Handlungsabläufen (Malen nach Zahlen) jedoch eine ganz spaßige Angelegenheit, weil Kulissen, Landschaften und Atmo stimmen und einige Momente recht wuchtig sind. Das recht unbeschriebene Blatt Jason Momoa hat natürlich ein denkbar schweres Erbe anzutreten, kann Actiongott Arnie selbstverständlich nicht ersetzen, macht seine Sache aber dennoch ganz gut. Regelrecht aufblühen sehen wir Rose McGowan in ihrer Rolle als sexy Hexe und die derben Bestrafungen der Bösen sind ja mal cool.

5

Von Anfang an ohne Chance zu bestehen, zu mächtig waren die Fußstapfen. Hätte man sich nicht mit diesen geschmückt und einfach einen Fantasyfilm in ähnlicher Richtung gemacht wäre der Fall sicher nicht so tief gewesen. Abseits davon wirkt alles barbarisch unbarbarisch, das Set zu steril, die Geschichte zu blaa und der Titelheld ist eine erbärmliche kleine Wurst im Vergleich zu mighty Arnie. Für New Jacks sicher ganz unterhaltsam, für Oldschooler letztlich zu bitter im Vor-, Haupt- und Nebengeschmack.

3

Ich habe den Film mir einmal angesehen, fand ihn richtig schlecht, habe ihn nochmals angesehen und ich fand ihn genauso schlecht. Der Film ist einfach nur mies, enttäuscht aus jeder Sicht. Darstellerisch ist es Müll, von der Action her nicht wirklich besser, wer denkt der Film ist wegen der Freigabe richtig hart wird sehr stark enttäuscht, denn im Vergleich zum Original wird hier gewalttechnisch nichts geboten. Die Handlung ist identisch, es wurden paar kleine Änderungen gemacht und das Expose fällt größer aus, kann aber nicht gefallen. Der Hauptdarsteller ist ne Niete, ausser einer Miene hat der nichts drauf, war bei Arnold aber auch nicht anders, aber irgendwie hatte der überzeugt. Die Effekte sind zu 90% CGI, diese sind auch nicht richtig gelungen, leider. Somit muss man sagen, dass dieser Film ein richtig beschissener Streifen ist, die paar Punkte habe ich der Fairness halber gegeben, weil der Film aufwendig ist, aber Müll bleibt Müll.

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