Review

Einen tiefen Griff in die Schmuddelkiste des Horrorfilms kann Frau/Mann mit diesem Film, welcher auch als "Die Axt" bekannt ist, tun.
Eine Bande, aus drei Totschlägern bestehend, macht sich auf einer nicht ihnen gehörenden Farm breit. Hier wohnt ein Mädel, welches ihren Großvater in den Tod pflegt. Als die drei Totschläger das Mädel belästigen, greift jene zur Gegenwehr und macht zwei der Burschen mit einer Axt klar, dass sie da gar nicht drauf steht. Der dritte im Bunde wird schließlich von der Staatsgewalt vom Leben in den Tod befördert.
Ein wirklich mieser Film, der grob in die Kerbe ähnlicher filmischer Sickos wie "Ausbruch zur Hölle" oder "Ich spuck auf dein Grab" schlägt, wird hier doch mit der gleichen billigen Effekthascherei zu Werke gegangen. FX gibt es keine großartig und wenn, dann sind jene absolut unterste Schublade. Auch wenn der Titel auf einen ganz bestimmten Film abzielt, in welchem eine Kettensäge das bevorzugte Mittel zur Bewältigung unverarbeiter Kindheitstraum dient, würde jeder Vergleich den Tabestand der Blasphemie erfüllen.Dank der aufgesetzten, selbstzweckhaften Gewalttaten, kann dem Film keine Empfehlung zur Besichtigung ausgestellt werden. Die Kohle für diese Rohstoffverschwendung sollte lieber zum Erhalt des tropischen Regenwalde gespendet werden.

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