6
Für sich gesehen, ist dies ein guter Horrorfilm. Die Effekte sind ansehnlich, es gibt Spannung und Splatter, gute Kameraarbeit und ordentliche Darstellerleistungen. Auch für ein Remake kann der Film erstaunlich gut mithalten. Aber bei Remakes werden nun mal unweigerlich Vergleiche mit dem Original (ich rede jetzt von der Carpenter-Version) gemacht, und da liegt die Vorlage ganz klar vorne. Das liegt wohl daran, dass die Monster-Ekel-Effekte damals weitaus mehr zu schocken wussten als heutzutage. Sicher sind die Schockmomente auch hier nicht schlecht, aber eben nicht so furchteinflössend wie damals. Ein gelungenes Remake hätte mehr schockieren müssen - aber kann das noch gelingen? Vielleicht hätte man mehr auf Psycho-Effekte setzen sollen oder einen anderen visuellen Stil wählen oder keine klassische Soundtrack-Untermalung... wer weiss... Dennoch kein schlechter Film, bei dem man sich auch gruseln kann.
7
Solider SiFi Horror, als Prequel spannend in Szene gesetzt! Leider viel zuviel CGI Effekte, die den Film dadurch etwas ramponieren. Nur zu oft vergleicht man mit JCs The Thing! Einige Szenen sind sogar 1:1 übernommen worden. Trotz allem hat der Film eine sehr dichte Atmosphäre und wirkt immer bedrohlich. Klare Empfehlung meinerseits! 7/10 Punkte
6
Wer sich an bestehenden Klassikers orientiert muss sich auch an diesen messen lassen. Und das ist wahrscheinlich auch das größte Problem von diesem Prequel, sonst würde es wahrscheinlich etwas besser davon kommen. Jedenfalls hatte ich mir in diese Sinne als Warm-Up nochmal das Original(so bezeichne ich jetzt mal die 1982er-Version) zu Gemüte geführt. Folgende Probleme: 1. es wird nicht geschafft visuell, geschweige denn soundmäßig die bösartige Stimmung erreichen 2. Computereffekte! Pfui. Deutlicher war selten zu sehen das diese Methode nicht immer die Beste ist. Fazit: solide Mittelklasse, aber definitiv kein besonderes Highlight (vor allem aufgrund der schweren Last des Vorgängers)
6
Das 2011er Premake (Prequel + Remake) vom DING AUS EINER ANDEREN WELT verhält sich zu Carpenters klaustrophobischen Aliensplatter wie PREDATORS zu PREDATOR: Es ist als Hommage gedacht, funktioniert mit seinen vielen Anspielungen auf den großen Klassiker aber nur, wenn der Betrachter eben diesen in- und auswendig kennt. Leider gelingt es der Neuauflage nicht, die gleiche carpentersche Paranoia heraufzubeschwören, obwohl Bemühungen in diese Richtung erkennbar sind. Ob eine genaue Beleuchtung der Ereignisse im norwegischen Camp überhaupt jemals notwendig war und ob die nordische Truppe unbedingt Frauen, Amerikaner und einen Schwarzen zwecks breiterer Publikumsidentifikation im Team haben mussten, das sei alles dahingestellt. Leider sind die FX größtenteils CGI und weniger originell und beeindruckend als die praktischen Tricks anno 1982. Von daher enttäuscht das dröhnende Tentakelgezappel ein wenig.