Endlich, endlich! Das erste waschechte Martial-Arts-Turnier-Video-Prügel-Movie seit "Bloodsport IV" von 1998.
Doch leider enttäuscht "Final Punch" selbst bescheidene Genre-Fan-Erwartungen.
Die Kampfszenen sind schwach fotografiert und lau choreografiert.
"Bloodsport IV" war zwar ansonsten billiger und debiler (Drehorte in Ost-Europa obwohl die Handlung in den USA spielen soll, peinliche Gefängnis-Story ohne Bezug zu den Vorgängern usw. ...), die Kämpfe waren allerdings klar besser inszeniert.
Die Story besitzt weder das Flair noch die Atmosphäre, die solche Video-Streifen ausmacht.
Gewohnt banal und uninteressant, ist sie unnötig ausgewaltzt und wird im Verlauf immer langweiliger.
Hauptdarsteller Olivier Gruner mag nicht unsympathisch sein, hat aber noch nicht einen halbwegs guten Film abgeliefert und bleibt in Sachen Ausstrahlung und Fighting-Skills eindeutig hinter seinen Kollegen im Video-Regal zurück.
Tja, hoffentlich war das nicht der letzte Film seiner Art, aber es geht, selbst für Kickbox-Video-Maßstäbe, viel besser.
2/10