Dirk Longstreet ist der ehemalige Champion von „The Circuit“, einem illegalen Untergrund-Kampfclubs. Sein Vater war der Leiter und Longstreet selbst ist der einzige Mann, der jedes Mal unversehrt aus den Kämpfen hervorging. Nun hat er allerdings dem Kämpfen den Rücken abgewendet und führt nun ein normales Leben als angesehener Universitätsprofessor in Sachen Sport. Leider holt ihn seine Vergangenheit des Öfteren wieder ein und nun ganz besonders, als sein kleiner Bruder, der sich in seinen alten Kreisen bewegt, durch Wettschulden in echte Schwierigkeiten gerät.
Wenn auch schon für sonst kaum etwas, kann sich Final Punch immerhin einer recht prominenten Besetzung erfreuen. Mit Olivier Gruner, Brian Genesse, Billy Drago, Jala Merhi und Loren Avedon sind doch einige erfahrene Akteure aus drei Kontinenten, die bis auf Drago sogar schon Martial Arts Kenntnisse mitbringen. Wäre nur schön gewesen, wenn man diese auch etwas besser genutzt hätte.
Das größte Problem das ein Klopperfilm haben kann ist hier nämlich passiert, sprich es wird einfach zu wenig gekloppt. Stattdessen gibt es die wenig prickelnde Geschichte eines Ex-Champions der sich sorgt das sein kleiner Bruder bei den Untergrundkämpfen zu Mus verarbeitet wird. Gruner dabei als Professor zu verkaufen ist aber durchaus ein wenig mutig, aber zumindest besser als in langen Unterhosen wie in Velocity Trap rumzurennen.
So gibt es leider zu viele Dialoge und zu wenig an Action. Wegen geschliffener Texte schaut sich doch sicher kein Mensch solche Werke an. Auch in Sachen Härte hätte man gerne eine Schippe drauflegen können, könnte mir aber gut vorstellen, das es noch eine ungekürzte 18er Version gibt. So bleibt dann auch nur ein eher durchschnittliches Vergnügen mit einer hundsalten Story und kaum geforderten Kämpfern. Da hätte man klar mehr draus machen können.
4/10