Tötet Mrs. Tingle hat mir wirklich ganz gut gefallen, was besonders auch an der Hauptdarstellerin Katie Holmes liegt.
Die Schülerin Leigh Ann (Katie Holmes) ist im ihren letzten Schuljahr. Da sie nicht gerade aus reichen Verhältnissen kommt, ist ihr Ziel die beste Schülerin zu sein, um ein Stipendium fürs College zu bekommen. Dies macht ihr aber die arrogante und böse Lehrerin Mrs. Tingle (Helen Mirren) zunichte. Als dann noch der Versager Luke (Barry Watson) Leigh Ann und ihrer Freundin Jo Lynn (Marisa Coughlan) eine Kopie der Abschlussarbeit von Mrs. Tingle gibt, werden alle drei prompt von Mrs. Tingle erwischt und es droht der Schulverweis. Abends machen sich alle drei auf zum Haus von Mrs. Tingle, um mit ihr zu reden. Tingle, wie immer eiskalt, lässt alle ablitzen und nach einem kleinen Kampf nehmen die drei Mrs. Tingle gefangen. Jetzt ist guter Rat teuer, denn wie schafft man es, das Mr. Tingle nicht vermisst wird und das die drei nicht mehr von der Schule fliegen?
Jeder hat wohl in der Schule gehabt, einen Lehrer oder Lehrerin, die man bis zum erbrechen hasst. Bei Mrs. Tingle geht es sogar noch weiter, diese ist böse und ekelhaft ohne Ende.
Obwohl die Story ein wenig unglaubwürdig ist und auch das Ende nicht gerade der Knaller ist, hat mich der Film trotzdem gut unterhalten. Besonders Helen Mirren als böse Tingle und Katie Holmes sind überzeugend. Dazu wendet sich die Story noch oft genug, denn auch Mrs. Tingle hat immer wieder einige Tricks in der Hinterhand, um die drei gegenseitig auszuspielen.
Ein Happy End gibt es natürlich, auch wenn es meiner Meinung nach ziemlich unglaubwürdig ist, wie eigentlich die ganze Story, aber macht nix. Und eine zum Ende hin leicht bekleidete Katie Holmes entschädigt auf männlicher Seite eh für vieles :-) .
Fazit: Ganz gelungener Film mit oben genannten Schwachstellen.