Review

"Hellraiser: Inferno" hat auf den ersten Blick nicht mehr viel mit der Hellraiser Reihe zu tun. Eigentlich kommt nur noch der Würfel und ein kurzer Auftritt von Pinhead, sowie einige Cenobiten und Ketten darin vor.

Dafür wird dem Zuschauer ein recht spannender Film präsentiert, der eine Mischung aus Horrorfilm und Thriller darstellt. Die Suche nach dem Mörder entpuppt sich dabei für den Kriminalisten Joseph als ein Tripp in die Hölle. Dabei sind durchaus Parallelen zu dem Film "Angel Heart" zu erkennen.

Wenn man nun etwas genauer über den Film nachdenkt, so erkennt man, dass man hier das präsentiert bekommt, was man in den anderen Filmen nur andeutungsweise sah: Pinhead lässt nämlich nicht nur einfach die Ketten fliegen, sondern seine Opfer die Hölle durchleben, bevor es sie zerreist (man erinnere sich hier einmal an die Worte von Frank im ersten Teil!).

Blut gibts im Film dafür relativ wenig zu sehen. Das Ende fand ich auch nicht ganz so verständlich, lässt aber dafür noch Raum für eigene Ideen. Der Titel "Inferno" ist allerdings nicht als solches zu übersetzen (dann passt der Titel nämlich gar nicht), sondern als Hölle, was auch wesentlich mehr Sinn macht!

Insgesamt bleibt ein Film mit recht düsterer Atmosphäre, dem aber hier und da ein paar Goreeffekte mehr nicht geschadet hätten. Geschmacksache!
5 Punkte

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