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Kathy Gallagher verdient sich als Fighter bei illegalen Kämpfen ihren Lebensunterhalt. Doch dieses ist nur der Schein, denn in Wirklichkeit will Kathy den Tod ihres Mannes rächen und hofft durch die Kämpfe an den Mörder zu gelangen. Tatsächlich macht sie mit Ludwig Hauptmann den Verantwortlichen ausfindig.

Der erste Kampf (einer der wenigen Kämpfe die der Film überhaupt zu bieten hat) beginnt mit einer guten Kameraeinstellung die Kathy Gallagher als Silhouette präsentiert. Eine gelungene Darstellung, die allerdings einen viel zu hektischen Kampf folgen lässt. Die Schnittweise die „Lady Dragon (Blood) zu bieten hat, rückt die Fights nicht gerade in den Vordergrund und lässt diese eher belanglos erscheinen. Diverse Tritte werden oft wiederholt und aus unterschiedlichen Blickwinkeln gezeigt. Die Beleuchtung macht hier auch einen allenfalls bescheidenen Job.

Der Soundtrack umfasst eine typische 90er US Rock Musik und die ebenfalls typischen B-Action-Movie-Klänge. Innerhalb der wenigen Kämpfe wird ein Track bestehend aus Drums, Bass und verzerrter Gitarre geboten, dieses klingt zwar ebenfalls nicht sonderlich überragend, bleibt allerdings angenehm im Ohr.

Unter den schlechten Darstellern begegnen uns leider auch noch ein nervendes und grinsendes Blag und dessen stummer Großvater. Also wollen wir auch ein klein wenig die Sentimentalität aufkeimen lassen. Als Bösewicht Ludwig Hauptmann wirkt dessen Darsteller Richard Norton alles andere als böse und gemein. Der Charakter Ludwig Hauptmann ist ein langweiliger Suppenkasper der meint er sei der Größte. Cynthia Rothrock teilt als Kathy Galagher viel zu wenig Schläge aus und muss meist durch ihre eigene Dummheit einstecken.

Die minimale Story schafft es über den gesamten Verlauf in keiner Weise einer Steigerung nachzukommen. Spannung ist ein Fremdwort und der Film läuft belanglos am Zuschauer vorbei.

Fazit: Martial-Arts der eher langweiligen Sorte.

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