Schimmi gräbt den Fall eines Ehefrauenmörders wieder aus, den Thanner als erledigt zu den Akten genommen hatte. Währenddessen ermittelt Thanner in einem aktuellen Mordfall im Prostituiertenmilieu. Es stellt sich heraus, daß beide Fälle zusammengehören. Eine Versammlung aller Beteiligten am Ende fördert zwei Mörder zu Tage und verursacht einen weiteren Todesfall.
Ein Langweiler. Mit statischen Einstellungen wird versucht, Atmosphäre zu schaffen. Das wirkt überaus künstlich und höchst peinlich. Über die unglaubwürdige Verdächtigenversammlung mit den prätentiösen Lichtspielen am Ende des Films hätte selbst Agatha Christie herzlich gelacht. Pluspunkte sammelt der Film lediglich für die Auseinandersetzungen zwischen Schimmi und Thanner, wobei etwas mehr Humor gut getan hätte.
Bemerkenswert ist, wie Eberhard „Thanner“ Feik mit seinem Spiel Götz George diesmal fast die Show stiehlt. Leider erlitt Feik während der Dreharbeiten einen Herzinfarkt und mußte sich mehreren Bypass-Operationen unterziehen. Ein weiterer Infarkt 1994 beendete sein Leben im Alter von nur 51 Jahren.
Schimanski-Tatort Sonderwertung: 4