Schimanski am Ende: Sein alter Schulfreund (Klaus Wennemann) erinnert ihn an ihre gemeinsame kriminelle Jugend und bietet Schimmi an, mit ihm und mit Hilfe geklauten Geldes per Segelschiff in die Südsee zu fliehen. Als Hänschen, der undercover gegen illegales Glücksspiel ermittelt, Schimanskis gesamte Ersparnisse am Pokertisch verliert, dreht Schimmi scheinbar fast durch. Überwacht von Thanner und Königsberg findet er jedoch am Ende zu sich selbst zurück und erschießt seinen ehemaligen Jugendfreund in Notwehr.
Völlig überdrehter Plot, aber ein in erstklassiger Spiellaune agierender George, dazu Hänschen als Rund-um-die-Uhr-Zocker mit Pokerface und rotgeränderten Augen, Königsberg und Thanner als Bluthunde auf der Fährte ihres vermeintlich zum Gegner übergelaufenen Untergebenen und Kollegen, das macht 90 spannende Minuten, begleitet von diesmal guter Musik (u. a. „Roll on Euphrates“) by Irmin Schmidt (Ex-Can). Dieser Schimanski-Tatort gehört ins obere Drittel der Wertungsliste.
Schimanski-Tatort Sonderwertung: 7,5