Review

Wirklich innovativ ist die Geschichte um einen geläuterten Gangster, der noch ein letztes Ding drehen muss, nicht gerade. Wenn man wie im Fall von Contraband jedoch einen fähigen Hauptdarsteller und frischen Coup parat hat, kann trotzdem ein vernünftiger Film dabei herauskommen. Im Gegensatz zum generellen Handlungsgerüst erscheint die Thematik rund um den Schmuggel auf einem Containerschiff weit weniger ausgelutscht. Die ersten zwei Drittel bieten dank des schicken Settings Platz für einen temporeichen Notfallplan, dessen konstanter Zeitdruck gekonnt rübergebracht wird. Zum Ende hin flaut die Spannung jedoch zunehmend ab, was durch den ziemlich unspektakulären Showdown unterstrichen wird. Mark Wahlberg macht in seiner Führungsposition eine gute Figur, während die Supportriege von schwankender Qualität ist (stark: Ribisi und Simmons, schwach: die blondierte Ms. Beckinsale). Unterm Strich ein solider Schmuggel-Streifen.

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