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Schimmi versucht, einen befreundeten italienischen Gastwirt (Guido Gagliardi) vor Schutzgelderpressern zu beschützen. Dieser benutzt den Kommissar allerdings dazu, selbst groß in dieses Geschäft einzusteigen. Zuletzt wird er jedoch von Thanner und Schimanski entlarvt.

Über dem Durchschnitt liegt die Folge, in der der spätere „Enrico Pavarotti" aus der „Lindenstraße" einen zwielichtigen Gastwirt mimt, der die Unterstützung seines Stammgasts Schimanski benutzt, um vom Schutzgeld-Erpressungsopfer zum Schutzgeld-Erpresser zu mutieren. Zu den Highlights gehören die beiden vertrottelten Westentaschen-Mafiosi (die beiden Schauspieler heißen - echt! - Tortora und Piccolo), die vom Regen in die Traufe geraten und in derselben Thanner mitsamt seinem besoffenen neuen Chef begegnen und verhaftet werden, was wiederum zur Folge hat, daß Schimanski schwer in die Bredouille gerät, weil er seinen Gegenspielern deren Freilassung zugesagt hatte - ein für Tatort-Verhältnisse fast genial zu nennender Schachzug im Drehbuch.
Schimanski-Tatort Sonderwertung: 6,5

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