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Ein Mord im MSV-Stadion: Schimmi und Thanner ermitteln in verschiedene Richtungen. Schimmi glaubt nicht an den Hauptverdächtigen seines Kollegen und entlarvt nach heftigen Auseinandersetzungen sowohl mit einer Truppe MSV-Hooligans als auch mit Thanner einen betrügerischen Arbeitsvermittler als Täter.

Ein tiefer Griff ins Revier-Milieu und endlich mal der MSV im Duisburger Tatort. Auch endlich: Schimanski nackt. Der endgültige Durchbruch für Schimmi bei Deutschlands Fernsehzuschauerinnen, auch wenn es im Vollsuff ist und er von einer Jugendgang heftig aufs Maul kriegt. Deren Anführer Ernst wird übrigens im späteren Leben als Tatortkommissar Freddy Schenk Nachfolger von Schimanski. Am Ende kann sich Schimanski an Ernst, der zu allem Überfluß auch noch die berühmte Jacke geklaut hat, rächen und zwingt ihn vor der versammelten Gang zum Striptease.
Der Mörder wird gespielt von Gerhard Olschewski, der ab 1989 als „Ossi“ Ossmann zeitweiliger Stellvertreter von Karl Königsberg und damit Schimanskis und Thanners Chef wird.
Einen Bonuspunkt gibt's für die Fortsetzung der Ehestreitigkeiten zwischen Thanner und Schimanski (Thanner wohnt immer noch bei Schimmi). Echter Kult!
Schimanski-Tatort Sonderwertung: 6,5

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