Eigentlich wäre SECTOR 7 ein gar nicht so schlechter Monster-Horror geworden. Immerhin hat er eine gut gewählte Lokation, die genug räumliche Enge mit sich bringt, die, ähnlich wie in einem Raumschiff mit Monster-Bedrohung, ihren Horror schon alleine aus der Klaustrophobie ziehen kann. Und auch Darsteller, Kamera und deren Cut sowie das Grundgerüst des Drehbuches sind solide bis gut und können durchaus punkten.
Wenn nur diese völlig überspitzte Heldendarstellung einiger Charaktere und deren Hang zum Overacting nicht währen. Ja eigentlich ist genau das das Problem des Streifens. In stätig wiederkehrenden Abständen sieht der Zuschauer sich aus einem Alien/Monster-Horror gerissen und findet sich in einem Trasher im reinsten Real-Manga-Style wieder. Was sich auf dem ersten Blick gar nicht mal so schlecht anhört, in der Realität jedoch alles andere als überzeugend rüber kommt, da die Horrorpassagen sich in SECTOR 7 einfach zu ernst nehmen.
Schade, denn so ist das meiste Potential einfach nur verpufft und der Rest langt gerade noch zur einmaligen Sonntags-Sichtung, ohne Folgeschäden, von der Couch aus.