3
CGI-Overkill der schlimmen Sorte! Nahezu jede Location muss am Computer entstanden sein. Schlimmer noch als die Optik sind die Charakterzeichnungen der Hauptfiguren und deren völlig absurde Handlungen einschließlich des typisch-asiatischen Overactings. Inwieweit dies der deutschen Synchro zuzuschreiben ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Das Monster steht dem schwachsinnigen Verhalten seiner Opfer im Übrigen in nichts nach. Der Plot ist erwartungsgemäß platt, doch ist das bei einem solchen Genre-Film wohl zu verschmerzen. Auch stört es mich nicht, wenn Filmemacher für ihr Projekt erfolgreich bei anderen Machwerken "klauen". Bei Sector 7 griff man jedoch anderweitig daneben. Weniger ist eben doch manchmal mehr. Ein kleiner, finsterer Psychothrill in klaustrophobischer Amtomosphäre wäre erfolgsversprechend gewesen, so wurde es ein peinlicher Versuch, mehr zu zeigen als das, wozu man imstande war. 3/10
5
Der koreanische Mix aus DEEP STAR SIX und DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT ist ein oberflächlicher Monsteractioner. Die Flammenwerfer, das Eier legende Untier und vor allem die supertoughe Heroine à la Vasquez, die eine von den Jungs sein will, erinnern zudem stark an ALIENS - DIE RÜCKKEHR. Sogar die landeseigene Konkurrenz wird abgekupfert, denn das hässliche und unförmige Vieh ähnelt in Größe, Gestalt und Bewegungen dem Biest aus THE HOST. Dass bei so einem Cocktail an stibitzten Motiven aus bekannten Vorbildern kaum noch Spannung aufkommen kann (Stichwort: es wird viel durch die dunklen Gänge der Station gerannt), versteht sich von selbst - man hat das ja alles schon mal gesehen... und besser. Ebenso durchschnittlich wie das Skript (zäher Anfang!) sind auch die Tricks, so sind z.B. sämtliche Motorradszenen offensichtlich am Rechner entstanden. Immerhin gibt es viel Interaktion zw. Mensch und Bestie.