... ungeliebte Tradition der Dorfkinder (u.a. Jörg Resler als Martin, Karin Heidemann als Ulrike, Wolfgang Hinz als Hermann und Gerald Schraml als Johannes), alljährlich den "Heidenkönig" zu krönen. Bei diesem Wettkampf verharren die Jungs des beschaulichen Ortes so lange wie möglich im eiskalten Wasser des Dorfbachs. Derjenige, der als Letztes das Wasser verlässt, darf sich ein Jahr lang den Titel des "Heidenkönigs" auf die Fahne schreiben.
Als Schiedsrichter fungiert regelmäßig der Kuhhirte Krischan (Ralf Wolter), den die Kinder nicht zuletzt wegen seiner tollen Mären lieben, die der papierlose Mann auf seinen angeblichen Reisen rund um die Welt erlebt haben will.
Pastor Breithaupt (Paul Dahlke) gefällt die heidnische Zeremonie der Kinder indes überhaupt nicht. Schließlich stellt die historische Begebenheit der Heidenkönigskrönung von Kummerow eine peinliche Niederlage der Kirche dar.
Einen hartnäckigen Widersacher in seinem Kampf um die Seelen der Kinder findet der Geistliche aber regelmäßig im Grambauer (Rainer Penkert), dem unreligiösen und sozialistisch denkenden Vater eines der Kinder, der mit der christlich-konservativen Weltsicht des Pastors nichts anfangen kann und will.
Und dann gibt es da noch den Müller Düker (Fritz Tillmann), der Dorfoligarch, der mit dem bescheidenen Kuhhirten Krischan ein düsteres Geheimnis zu teilen scheint und wenig Skrupel im Umgang mit seinen Mitmenschen und Tieren aufweist. Als er eines Tages sein Pferd vor den Augen der Dorfbewohner halb totschlägt, fasst sich Krischan ein Herz und geht dazwischen. Er ahnt nicht, welch fatale Folgen sein beherztes Eingreifen mit sich bringt: Krischan wird von Düker wegen Körperverletzung angezeigt und wird plötzlich mit seiner Vergangenheit konfrontiert: Er muss die Gemeinde verlassen.
In den Kindern von Kummerow findet er aber wertvolle Verbündete und so erklären die "Heiden von Kummerow" dem Müller Düker den Krieg...