Der mit Schimmi befreundete Undercover-Ermittler Hollai „verbrennt", kehrt in den regulären Dienst zurück und gerät anschließend bei Thanner und Königsberg in den Verdacht, die Fronten gewechselt zu haben. Als Hollai seine Kollegen bei den Ermittlungen zu einem geplanten Überfall in die Irre führt und mit der Beute flüchtet, muß Schimmi einsehen, daß Thanner mit seinen Vermutungen richtig lag.
Grenzgänger gehört zu den besten Schimanski-Tatorten. Diese Folge untermauerte den Ruf des Schmuddelkommissars, Schimmi säuft wie ein Loch und benimmt sich auch sonst reichlich daneben.. Die Leserbriefseiten deutscher Fernsehzeitungen (meint vor allem HörZu aus dem Springer-Imperium - wir schreiben 1981) kochten über. Grandios degenerierte Szenen wechseln sich ab mit kabarettreifen Einlagen, hier vor allem die erbsenzählerische Bestandsaufnahme des Inventars bei der Auflösung von Hollais (Günther-Maria Halmer) Undercover-Dienstwohnung. Der einzige Schimanski-Tatort, in dem selbst Königsberg richtig lachen muß.
Im Soundtrack sind ein paar Marius Müller-Westernhagen-Songs zu hören, darunter „Hier in der Kneipe“.
Schimanski-Tatort Sonderwertung: 7