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A Chinese Ghost Story war für lange Zeit die wohl seltsamste Genre Mixtur nicht nur unter der östlichen Sonne die nicht zusammengeklaubt wirkte.. Erstaunlich gut funktionierte die Kreuzung aus Love Story, Martial Arts, Comedy, Fantasy und Horror. Spontan fällt mir nur noch Christophe Gans Pakt Der Wölfe ein, der ähnlich vielfältig war, auch wenn das natürlich eine ganz andere Baustelle ist.

Drei Jahre nach dem Original kam dann das unvermeidliche Sequel zum Asien Blockbuster in die fernöstlichen Kinos. Und auch wenn die Qualität des ersten Teiles nicht mehr ganz erreicht wird, ist das hier immer noch charmantes asiatisches Popcorn Kino rund um den trotteligen Steuereintreiber, auch diesmal natürlich grandios dargestellt von Leslie Cheung.

Hauptproblem des Films ist wohl das etwas zu hektisch geratene Drehbuch, das von Twist zu Twist, von finaler Schlacht zu finaler Finalschlacht zu finaler Finalendschlacht…….ihr wisst was ich meine. Aber vielleicht macht da einfach nur mein fauler mitteleuropäischer Verstand nicht mit, wer weiß. Die auf einem alten chinesischen Märchen vergleichsweise gemächlich aufbauende Storyline des ersten Teils war da mehr nach meinem Geschmack. Aber was soll’s. Wer auf Character Development pfeift, kann hier einfach nur eine gute Zeit haben und sich über monströse und bedrohliche Buddha Endgegner wundern. Sachen gibt`s. 07/10

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