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Wow. Schöner kleiner unaufgeregter Film in welchem Cage einen Ehemann spielt, dessen Frau vergewaltigt wird. Während er im Krankenhaus am Boden zerstört wartet, kommt ein Mann (Guy Pierce) auf ihn zu und bietet den Gefallen der "Finallösung" des Problems an. Einzige Bedingung: Irgendwann muß er der "Gruppe" einen Gefallen erwidern. Cage willigt ein und bekommt wenig später ein Foto des ermordeten Frauenschänders. Sechs Monate später klingelt das Handy und eine Stimme fordert den versprochenen Gefallen ein.
Nun entbrennt ein Lauf um die Wahrheit und um das eigene Leben ...

Cage macht's einen ja nicht immer leicht, ihn zu mögen. Megaschrott, effekthaschende Filme und eben solche Perlen gehen Hand in Hand durch seine Filmographie. SEEKING JUSTICE drückt beim Zuschauer die richtigen Knöpfe zur richtigen Zeit. Jeder wird sich mit dem zerstörten Ehemann identifizieren können und damit spielt der Film. Action im eigentlichen Sinne bietet der Streifen nicht, jedoch ist die Spannung und Anspannung, daß jeder - egal in welcher Position - zur "Gruppe" gehören könnte immer konstant da und greifbar. Somit gibt es kaum Punkte der Erholung, denn selbst Freunde sind nicht das, was sie vorgeben zu sein. Und wenn das Finale auf ein von Katrina zerstörtes Einkaufszentrum zusteuert (spielt in New Orleans) und die ersten Schüsse fallen, dann weiß man, daß sich der Film verdammt noch mal lohnt, gesehen zu werden.

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