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Das Familiendrama mit leichtem Fantasy-Anstrich möchte wohl eine bittersüße Geschichte über das kurze Leben eines mysteriösen Wunderknaben erzählen, aber geht komplett baden. Nicht nur, dass der Film sterbenslangweilig ist, sein Inhalt wird auch noch fatalerweise in einer Rückblende wiedergegeben, so dass wir den Ausgang bereits kennen und auch der letzte Rest von Spannung (?) flöten geht. Dass die strenge Beamtin vom Jugendamt sich den Schwachsinn des kinderlosen Paares, das sich übrigens als grauenvolle Eltern herausstellt, brav bis zum Ende anhört und ohne jeglichen Beweis für die Ereignisse glaubt, das ist das wahre Wunder! Vor allem hat TIMOTHY GREEN absolut nichts zu bieten: keine Action, keinen Humor, keine Tragödie und keine echte Handlung. Jennifer Garner blamiert sich unsterblich in der Szene, in der sie als Mama eine musikalische Nummer improvisiert, um "ihr" Balg zu schützen.