Mittlerweile habe ich mich ja daran gewöhnt das der gute alte Herr Samuel Jackson sich hauptsächlich für B-Filmchen hergibt. So ist das auch der Fall bei Chris Fishs "Mystery" Thriller " Meeting Evil" in welchem er dem armen Luke Wilson zusetzt.
Für John ( Luke Wilson) läuft es gerade ganz schön beschissen.
Gerade gefeuert, den Briefkasten voller Mahnungen, das Haus vor der Zwangsvolstreckung und nicht mal mehr genug Geld um den Poolbauer zu bezahlen... Da kann es ja kaum noch schlimmer kommen, sollte man meinen, doch naja wie so oft, sag ich mal falsch gedacht. Denn als der Fremde Richie ( Samuel L. Jackson) an seine Tür klopft, weil er eine Panne hat, gerät sein Leben noch weiter aus den Fugen und schon bald ist nicht nur die Polizei hinter ihm her, sondern auch seine Familie und auch er sind in höchster Gefahr...
Ich habe die Romanvorlage nicht gelesen daher kann ich keinerlei Stellung dazu beziehen wie der Film im Vergleich zum Roman ist, aber zu dem Streifen selbst kann ich leider nur sagen das ich deutlich mehr erwartet habe.
Beginnt der Film noch recht stimmig verläuft sich leider die Spannung mit voranschreitender Laufzeit immer mehr und auch die Spannung bleibt das ein oder andere Mal auf der Strecke.
Dazu tragen auch einige recht unrealistisch anmutende Handlungen von Luke Wilson bei, bei welchen man sich doch des öfteren fragt, ob man in solch einer Situation wohl so handeln würde...
Über die anderen Logikfehler lass ich mich mal nicht aus, aber davon gibts leider auch einige.
ist vom handwerklicher Seite alles in Ordnung ( also die Kameraarbeit und der Sound und so weiter...) muss ich leider auch sagen das ich mit den Schauspielerischen Leistungen nur bediengt zufrieden bin.
Ohne sagen zu wollen das Luke Wilson und Samuel L. Jackson schlechte Schauspieler wären, kommen mir die beiden manchmal etwas fehl am Platze vor.
Bei Wilson fehlt mir einfach der letzte Funke Glaubwürdigkeit, welche ein anderer Darsteller wohl möglicherweise besser rübergebracht hätte. Ich denke das er in seichten Komödien in welchen er ja sonst hauptsächlich zu sehen ist besser aufgehoben ist.
Samuel L. Jackson schwankt zwischen richtig ansprechend bis hin zu recht nervig. So wirkt er in manchen Szenen eher demotiviert um dann in auf der anderen Seite ein wenig zu overacten. Schade das er mittlerweile bis auf ein Paar Ausnahmen wie so viele Stars im B- Movie Bereich rumdümpeln muss. Darstellerisch hat er nähmlich einiges mehr auf dem Kasten als das was er hier zeigt.
Bei den Nebendarstellern kann meiner Meinung nach noch Leslie Bibb als Ehefrau von Jack am meisten überzeugen.
Fazit:
Wieder mal ein Film wo meiner Meinung nach doch mehr drin gewesen wäre. Wie stark das ganze an der Romanvorlage hängt weiss ich wie gesagt nicht aber dennoch fällt an manchen stellen einfach der Pepp, die Spannung oder vielleicht auch die Action.
So kann ich leider nur 4 Punkte vergeben